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Lassen sich in Zeiten der digitalen Smartphone-Fotografie junge Menschen für die analoge Technik der Fotoentwicklung begeistern?
Dieser Frage ging die AG Freizeit nach und lud zu einem Workshop "Dunkelkammer" ein. Drei junge Migranten und drei weitere Mitglieder von WIN zeigten Interesse und Engagement, um sich von Irene Hofer, Fotografin und aktives WIN-Mitglied, in die Technik der analogen Bildentwicklung und Vergrößerung einführen zu lassen. Dabei ging es in der Dunkelkammer darum, wie aus der Belichtung eines Negativs ein Bild entsteht, aber auch wie man Motive und Ausschnitte erkennt und auswählt.
Zur Einführung zeigte Irene Hofer den Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmern die kreative Technik der Fotogramme, bei der man (möglichst filigrane) Gegenstände auf Fotopapier legt und belichtet, und somit ihre Struktur und Konturen sichtbar macht.

Schon dabei kann man das langsame Entstehen des Bildes bestaunen, kaum dass das Fotopapier im Entwicklerbad liegt. Deutlich war bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Freude an der kreativen Arbeit zu spüren und so gingen alle nicht nur mit neuen Kenntnissen, sondern auch mit dem festen Willen den Workshop weiter zu führen nach Hause.

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Andreas Wenzel

Die weihnachtlich geschmückte Aula der Grundschule Neuried bildete am Freitag, 7. Dezember, den festlichen Rahmen für die diesjährige Benefiz-Veranstaltung von WIN.

Den Auftakt machte der Kurzfilm "Die Herberge", in dem sich ein schwäbisches Rentnerehepaar auf Wanderurlaub in Bayern in einen ehemaligen Landgasthof verirrt, ohne zu bemerken, dass dieser jetzt eine Flüchtlingsunterkunft ist. Erst als sie bezahlen wollen wird ihnen klar, wo sie sich befinden und welche Gastfreundschaft sie gefunden haben. Die Filmemacherin Susanne Kurz, die seit diesem Jahr als Abgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag sitzt, berichtete sehr lebhaft von den Dreharbeiten zu dem Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

Im zweiten Teil des Abends spielten dann Stefan Straubinger mit den "Spui'ma Novas" zusammen mit ihren Gästen Chrisa Lazariotou (Gesang und Zither) und Abathar Kmash (Oud) vom "Ogaro Ensemble" auf und versetzten mit ihrem Mix aus Bayrischen Landler, orientalischen Liedern und Bossa Nova die Gäste in Partystimmung, so dass am Ende der Tanzboden gut gefüllt war.

Die Vorsitzende von WIN - Wir-in-Neuried e.V., Mechthild Schiffers, hatte in ihrer Begrüßung auf die Ziele des Vereins hingewiesen, das Miteinander in der Gemeinde zu fördern, Menschen in Not zu helfen und bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen. So war dieser Benefizabend ein gelungener Abend zum Abschluss eines ereignisreichen Jahres und ein kleines Dankeschön an alle, die WIN helfen und unterstützen.

Besonderer Dank gilt den Spendern, die an diesem Abend wieder einen beachtlichen Beitrag leisteten und natürlich Bürgermeister Harald Zipfel stellvertretend für die Gemeinde, die den Verein immer wieder tatkräftig unterstützt.

Bedanken möchte sich der Verein auch bei Carmen Renner und Robert Holterer, die wieder einmal tatkräftig bei der Gestaltung des Abends geholfen haben und bis zu später Stunde kräftig werkelten.

Benefizabend 1

Benefizabend 28

Benefizabend 4

Benefizabend 3

Benefizabend 13

Benefizabend 16

 

Benefizabend 36

Benefizabend 55

Benefizabend 57

Auch beim diesjährigen Dorffest in Neuried präsentierte WIN e.V. sich und seine Arbeit.

Regen Zulauf fand der Stand, der sich mit Sitzkissen und Teppichen für einen Nachmittag in eine gemütliche orientalische Lounge verwandelte. Neben Informationen zu der Situation der in Neuried lebenden Asylbewerber und der aktuellen Asylpolitik konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger Freundschaftsbändchen anfertigen lassen - was besonders bei Jung-Bürgerinnen Gefallen fand - und orientalische Motive von Frau Savita aus Indien mit Henna auf die Haut malen lassen.

Darüberhinaus konnten sich Interessierte über das neue Projekt "Krautgarten" informieren, das von WIN unterstützt wird (s. auch Informationen unter "Bürger-Projekte").

Auch ein heftiges Gewitter konnte die gute Stimmung in der WIN-Lounge nicht trüben und nachdem sie am Ende wieder abgebaut war, feierten die aktiven WIN-Mitglieder auf dem Dorffest bei guter Musik bis weit in die Nacht.

Dorffest 2

In den letzten Monaten hat die politische Diskussion immer stärker populistische und z.T. auch hetzerische Züge angenommen. Dagegen wendet sich WIN ganz entschieden und möchte die Achtung der Würde eines jeden Menschen wieder in den Mittelpunkt des politischen Handelns stellen.

Darum haben sich zahlreiche Mitglieder und Freunde von WIN am Sonntag, den 22. Juli bei strömenden Regen zur großen Demo #ausgehetzt auf den Weg gemacht, um gegen die zahlreichen diffamierende Äußerungen über Flüchtlinge und die sie unterstützenden Menschen zu protestieren.

Die die Proteste begleitende Diffamierung, die auch nach der Demo weiterging (z.B. Dr. Ludwig Spaenle, der die Teilnehmer in einem Tweet als ".. verirrte Blumenkinder..." abtat), konnte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigentlich nur in ihrem Protest bestätigen.

WIN zeigt Flagge 54 

 

 

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